Sucht man nach dieser Begriffskette im Internet, kommen meist alte Beiträge zur Pflasterung und zum Denkmalschutz. 1935 eröffnet, ist die Höhenstrasse zum Anachronismus geworden. Ein neuer Strassenbelag wird das nicht ändern.
Wir schlagen ein vollkommen neues Nutzungskonzept vor, für die gesamte Strecke von Hütteldorf bis Leopoldsberg und Nussdorf mit den Querverbindungen nach Neuwaldegg, über den Exelberg nach Tulln, nach Sievering, Grinzing und Klosterneuburg.
Wien klagt über Overtourism in der Innenstadt und sucht Wege der Dezentralisierung. Die Höhenstrasse bietet dafür Chancen. Viele Attraktionen liegen an ihrem Verlauf, von der Wagner/Fuchs Villa bis Kahlenberg und Leopoldsberg.
Die Höhenstrasse liegt im Wald, in den Weinbergen, im Erholungsgebiet, im Grünland für Wanderer und Radfahrer. Das muss erhalten werden und darf nicht dem Tourismus geopfert werden. Das erfordert klar definierte Nutzungszonen.
Jedenfalls braucht es ein nachhaltiges Gesamtkonzept samt Finanzierung, die auch aus dem Tourismus kommen kann. Der Individualverkehr ist auf Anrainer im engsten Sinn zu beschränken, kein Durchzugsverkehr mit Autos. Statt der Dieselbusse soll elektrischer öffentlicher Verkehr eingerichtet werden.
Die touristische Nutzung ist mit den Betrieben in den Bezirken und in NÖ sowie weiteren Interessierten abzustimmen. Das bracht lange und intensive Vorbereitung, Studien, Varianten, Abstimmung, Einbindung der Menschen, etc.
Der Impuls lautet:
Diesen Prozess von Seiten der Politik unter breiter Einbindung von Expertinnen und Experten und der Menschen zu beginnen.