Immer mehr werden wir weltweit in multi-ethnischen Ballungsräumen und Regionen leben – auch wenn kurzfristige politische Gegenbewegungen in eine andere Richtung deuten. Langfristig wollen wir uns darauf vorbereiten.
Das braucht radikal neue, gemeinsame Organisationsformen zu Gesellschaft, Lebensraum, Bildung und vielen anderen Themen. Solche Formen wollen wir gemeinsam entwickeln, im Kleinen praktisch erproben, weiterentwickeln und mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik in Diskurs treten. Wir wollen Bisheriges analysieren, Best Practice Beispiele identifizieren und Vorbilder für eine positive Zukunft sichtbar machen.
Wie soll das praktisch geschehen?
- Brainstorming-Runden mit Mitgliedern ausländischer Communities in Wien
- Fragen wie „Was gefällt dir gut hier?" oder „Was könnte besser sein?"
- Wichtige Frage: „Was kannst du beitragen – zum Projekt, zum gesellschaftlichen Zusammenleben?"
- Erfahrungsberichte: „Wie ist es mir ergangen?" und „Wer hat mir geholfen?" oder „Von wem fühlte ich mich abgelehnt?"
- Schriftliche Zusammenfassungen und Diskurs bis zur gemeinsamen Formulierung
- Dokumentation von Thesen, Antithesen und Synthesen
- Pilotprojekte: bestehende oder neu initiierte berichten, beginnen, betreuen
- Interviews mit Expertinnen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik
- Ergebnisse: Umgesetzte Impulse im Alltag, in gesellschaftlichen Konventionen und politischen Entscheidungen
Das Projekt ist ausdrücklich nicht auf Äthiopierinnen und Äthiopier beschränkt – alle in Wien vertretenen Kulturen sind eingeladen mitzuwirken. Arbeitssprache ist Deutsch; Englisch wird ermöglicht, Mehrsprachigkeit soll keine Hürde sein.
Hinter diesem Impuls stehen von Beginn weg zwei Initiativen: die Österreichisch-Äthiopische Gesellschaft und der GenerationenDialog.